
Archiv


2025 Ein neuer JuLa-Krimi – Ankündigung
Die JuLa kehrt mit einem Krimi in den Januar zurück
Zu Beginn des 40jährigen Jubiläums der Laienspielgruppe Langenbach e.V. wird wieder ein Theaterstück im Januar vor der Faschingssaison aufgeführt und unsere Jugendgruppe bereitet sich schon fleißig darauf vor.
In 4 Aufführungen werden unsere Nachwuchsschauspielerinnen und -schauspieler ihr Können auf der Bühne zeigen, aber bei welchem Stück? Das ist noch nicht so ganz genau heraus, denn die jungen Darstellerinnen und Darsteller sollen dies in Eigenverantwortung selbst entscheiden. Momentan sind noch 4 Stücke in der Auswahl – aber eins können wir auf alle Fälle verraten: Es wird wieder ein Krimi. Jan Simon und Jakob Zörr sowie die gesamte Vorstandschaft werden die Jugend mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen tatkräftig unterstützen.
Wann geht es los?
Die Proben beginnen ab Mitte September. Ganz wichtig! Die Aufführungstermine im Januar stehen bereits fest.
Die Premiere findet am 10. Januar 2025 um 18:00 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Langenbach statt. Weitere Aufführungen sind am 11., 24. und 25. Januar 2025 geplant.
Es ist die Gelegenheit, seinen Lieben zu Weihnachten eine Theaterkarte zu schenken.
Die Laienspielgruppe freut sich schon auf ihren Besuch!

2024 Die verlockende Erbschaft – Ankündigung
Florian Apold Archiv, Erwachsenen
Zum ersten Mal unter der Regie des langjährigen Darstellers Johannes Weber werden im Oktober dreizehn Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne stehen und ihnen die Komödie „Die verlockende Erbschaft“ von Klaus Ziegler präsentieren. Das eher unbekannte und für das Amateurtheater noch „junge“ Stück entführt sie in die flotten 20er Jahre des letzten Jahrhunderts, doch flott ist hier erst einmal nichts. Das Hotel „Zur grünen Minna“ scheint eher verschlafen und hat den Anschluss an die neue, moderne Zeit verloren, die Angestellten machen halt so ihr Ding und Gäste scheinen eher eine Seltenheit zu sein. Doch die ganze Szenerie ändert sich schlagartig mit dem Öffnen des Vorhangs, denn die Pension wird zum Schauplatz einer besonders kuriosen Testamentseröffnung. Die Hotelbesitzerin Minna hat ihrer unbekannten Verwandtschaft zwar ihr Domizil grundsätzlich vererbt, doch die fünf Erbinnen sollen untereinander bestimmen, wer es letztendlich bekommen soll. Es folgen Tricks, Intrigen und Lügen, um das Erbe des renovierungsbedürftigen Hotels nicht antreten zu müssen oder vielleicht ja doch Alleinerbin zu werden. Dabei spielen die Heilwirkung von Quellwasser, ein Bild im Foyer und die etwas seltsamen Angestellten des Hotels eine nicht unbedeutende Rolle.
Mit seiner ersten Regiearbeit wagt sich Johannes Weber sofort an ein Stück, welches vor allem durch koordiniertes Chaos, schnelle Übergänge, viel Bewegung und schräge Charaktere kurzweilige Unterhaltung verspricht. Es erfordert jedoch viel Probenarbeit, Souveränität der Darstellerinnen und Darsteller und schlicht ein Gespür für Theater und Komödien. Der Nachwuchsregisseur bewältigt diese Herausforderung dennoch gewohnt grandios und ist ein weiteres Beispiel für die gute Jugendarbeit der Laienspielgruppe. Als Spieler begonnen bei den Küken, wichtiger Teil großartiger JuLa-Produktionen und seit Jahren nicht aus dem Ensemble der Erwachsenen wegzudenken, leitet er eben diese in ihrem nächsten Theaterstück „Die verlockende Erbschaft“.
Spieldaten |
Weitere Informationen |
Premiere: 11. Oktober 2024 | Beginn: 19:30 Uhr |
18. Oktober 2024 | Einlass: Ab 18:30 Uhr |
19. Oktober 2024 | Eintritt: 12 € |
26. Oktober 2024 | Ort: Bürgersaal im Alten Wirt Langenbach |
Matinée: 13. Oktober 2024 | Beginn: 16:00 Uhr Einlass: Ab 14:00 Uhr |
Am 13.10. Kaffee- und Kuchenverkauf |
und jeden Donnerstag von 19:00 bis 20:00 Uhr und an den Sonntagen 22. September und 06. Oktober jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr
im Bürgersaal Langenbach
Die Laienspielgruppe freut sich schon auf ihren Besuch!

2024 Bühne frei! Toi,… Toi…, Tod – Ankündigung
Theaterjugend Laienspielgruppe (JuLa) präsentiert:
Krimispannung und spritzige Unterhaltung auf der Bühne!
Die Theaterjugend der Laienspielgruppe (JuLa) bringt mit “Bühne frei! Toi,… Toi, – Tod” wieder einen rasanten Krimi auf die Bühne. In der kurzweiligen und erfrischenden 3-Akter-Komödie von Birgit Diebels-Cavalieri sorgen sechs junge Schauspielerinnen und Schauspieler für Hochspannung und beste Unterhaltung.
Die Geschichte…Turbulente Proben und ein unerwarteter Todesfall…
In einem Provinztheater im Nirgendwo probt eine Gruppe ambitionierter Laienschauspieler unter der Leitung des exzentrischen Regisseurs Thilo van Trossel sein neues Stück “Rot wie Blut”. Doch die Proben verlaufen alles andere als reibungslos. Zwischenmenschliche Konflikte, skurrile Missgeschicke und ein mysteriöser Unfall sorgen für reichlich Chaos. Als dann auch noch ein Todesfall die Theaterbühne erschüttert, steht die Aufführung auf der Kippe.
Mit Schwung und Temperament auf der Bühne
Die sechs jungen Talente der JuLa schlüpfen mit viel Spielfreude und Leidenschaft in ihre Rollen und bringen die turbulenten Ereignisse auf der Bühne mitreißend zum Leben. Mit Schwung, Elan und einem erstaunlichen Temperament sorgen sie für kurzweilige Unterhaltung und garantieren einen genussvollen Theaterabend.
Leckeres vom Grill und kühle Getränke
Frisch vom Grill duftende Leckereien stillen Ihren Hunger während der Theaterpause und vor sowie nach der Vorstellung. Einlass ab 16:30 Uhr
Damit Sie an unserem lauen Sommerabend erfrischt bleiben, bieten wir Ihnen eine Auswahl an kühlen Getränken.
Freilufttheater im Juli
Wenn das Wetter mitspielt, findet die Aufführung am ersten Juliwochenende im Schulhof der Grundschule Langenbach statt. Lassen Sie sich bei lauer Sommerluft von der spritzigen Krimikomödie verzaubern und erleben Sie ein unvergessliches Theatererlebnis unter freiem Himmel.
Bei schlechter Witterung spielen wir im Bürgersaal.
Die langjährige Erfahrung unserer JuLa-Gruppe durch die aktuellen Betreuer, in Regie, Spiel und Bühnenbau, garantiert ein rundum gelungenes Theatererlebnis. Bei den begonnenen Proben ist der Spirit dieses „Open Air“ bereits deutlich zu spüren. Freuen Sie sich auf ein spannendes Stück voller Witz und Charme, das Sie mitreißen und begeistern wird.
Seien Sie dabei, wenn es am ersten Juliwochenende, Samstag 6. und Sontag den 7. Juli,
jeweils um 18:00 Uhr heißt:
Bühne frei! Toi,… Toi, – Tod!
Informationen zum Kartenvorverkauf:
Karten gibt es an folgenden Probentagen im Bürgersaal Zum Alten Wirt,
Freisinger Straße 8, 85416 Langenbach:
Montag 3./10./17./24. Juni von 18:00 bis 19:00 Uhr und am Samstag, den 29. Juni von 12:00 bis 14:00 Uhr oder
online ab 27. Mai unter www.laienspielgruppe-langenbach.de zu erwerben!
Wir, die Laienspielgruppe Langenbach e.V. freuen uns herzlich auf Ihren Besuch!

2024 Die Bremer Stadtmusikanten – Ankündigung
Märchen sind aktuell. Sie ziehen einen in ihren Bann, ganz egal ob man man sie zum ersten Mal, oder schon oft gelesen, gehört oder gesehen hat. Es geht um Gut und Böse, um gesellschaftliche Fragen, um Mut und Angst und Wege, wie man sie überwinden kann.
Die »Bremer Stadtmusikanten« handeln von der Frage, was geschieht, wenn Einzelne in der Gesellschaft vermeintlich nicht mehr gebraucht werden. Die Tiere werden ausrangiert. Was nun? Sie tun sich zusammen, begeben sich auf die Reise ins Ungewisse, erleben darüber eine ganz neue Form des Zusammenhalts und finden schließlich mutig das Glück der Gemeinschaft.
Kurzinhalt
Unsere Hauptakteure sind ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Die Tiere sind alt und ihre Herren wollen sie nicht länger beschäftigen. Da sich die Tiere aber noch nicht zur Ruhe setzen wollen, ergreifen sie die Initiative und gründen eine Musikgruppe.
Auf der Suche nach Bleibe und Nahrung treffen Sie auf eine Räuberfamilie. Die Räuber werden von den Tieren überrumpelt und in die Flucht getrieben. Und das Happy End fehlt hier natürlich auch nicht.
Spieldaten | Weitere Informationen |
|
Beginn: 16:00 Uhr (Dauer 60 Min. inkl. 15 Min. Pause) |
|
Einlass: Ab 15:00 Uhr |
|
Eintritt: 6 € (Freie Platzwahl, Reihen 1-4 für Kinder reserviert) |
|
Tickets: Online-Verkauf / Abendkasse |
|
Ort: Bürgersaal im Alten Wirt Langenbach |
Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch im Bürgersaal beim Alten Wirt! Ein sehenswertes Volksmärchen erwartet Sie!

2023 Valentinaden – Nachbericht
Alexander Fischer Archiv, Erwachsenen
Laienspielgruppe setzt mit mutiger Inszenierung Maßstäbe:
»VALENTINADEN« – ein Heidenspaß für alt und jung
Wie heißt es doch neudeutsch so schön? »No risk, no fun«! Der Spruch passt ziemlich gut zu den »Valentinaden«, mit denen die Langenbacher Laienspieler gerade mächtig für Furore sorgen. Denn dass es nicht einfach ist, Werke des bis heute verkannten Genies auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu bringen, ist kein Geheimnis.
Es mag sogar der Grund dafür sein, dass Valtentin Ludwig Vey, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, mittlerweile so selten gespielt wird. Die trauen sich also was, unsere Laienspieler. Und das mit Erfolg!
Denn wer, wie der »Kurier« schon im Vorhinein bei den Proben einen Blick hinter die Kulissen werfen durfte, der hat schnell gemerkt, dass da hervorragende Arbeit geleistet wird. Dass das eine Mordsgaudi und ein Heidenspaß für alle wird, die Volkstheater und schrägen Humor lieben, die etwas mit Irrwitz und Widersinn anfangen können. Will heißen: Das Risiko einzugehen hat sich gelohnt.
Vorhang auf also für ein Gustostückerl valentinesker Art, für ein Bühnenspektakel, das es in sich hat. Spielleiterin Anna-Lena Seisenberger und ihr Regie-Kollege Florian Apold gehen mit ihrer viel versprechenden Inszenierung in die Vollen. Über ein Dutzend Szenen stehen auf dem Programm. Und das im Wechsel mit einer Reihe ausgesuchter Couplets und Wortbeiträgen. Es geht Schlag auf Schlag bei diesem in drei Akten angelegten Theatervergnügen. Das knapp zwanzigköpfige Ensemble hat sich breit aufgestellt, um dem Werk von Karl Valentin und Liesl Karlstadt in all seinen Facetten gerecht zu werden. Die Rollen wechseln durch. Es sind beileibe nicht immer die gleichen, die den Part von Valentin und seiner kongenialen Begleiterin Liesl Karlstadt übernehmen. Von Episode zu Episode schlüpfen immer wieder andere in die Rolle des Komiker-Duos. Gelegenheit komödiantisches Talent an den Tag zu legen, gibt es bei dem Programm genug. Sind doch so berühmt berüchtigte Bonmots wie »Im Schallplattenladen« oder »Semmelnknödeln« darunter. Aber, es ist auch für Überraschungen gesorgt. Für Stücke, die nicht so bekannt sind, die aber nicht weniger Vergnügen versprechen.
Was viele nicht wissen: Valentin konnte auch politisch und gesellschaftskritisch sein. Und das nicht zu knapp! Auch das kommt klar zum Ausdruck bei den »Valentinaden«. Damit nicht genug: Sogar eine Filmsequenz, stilecht in Szene gesetzt in der Freisinger Altstadt, hat man eingebaut. Eine mit zwei Ratschkathln die sich zufällig auf der Straße treffen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Noch so ein Aspekt, noch so ein Grund, die Aufführungen auf keinen Fall zu verpassen. In Summe eine große Herausforderung. Eine, der man sich ganz bewusst gestellt hat. Während der Proben hat man fleißig an den Schlüsselszenen gefeilt und die Pointen sauber und penibel herausgearbeitet. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Nicht nur auf, sondern auch vor und hinter Bühne ging man konzentriert und hochmotiviert zu Werke. In der Natur der Sache lag, dass auch viel gelacht und mit Verlaub auch geblödelt wurde.
Herausgekommen ist eine hochspannende Humoreske, eine überaus gelungene Hommage an einen bis heute unerreichten Wortakrobaten und Sinnverdreher. An einen, der es Wert ist, nicht in Vergessenheit zu geraten. Apropos, erklärtes Ziel der Laienspielgruppe ist es, »den Valentin« auch und gerade jungen Leuten näherzubringen. Und zwar mit Herzblut und Chuzpe. Die alte und die neue Garde haben dazu ihre ganze Erfahrung miteingebracht und ihren Teil zum Gelingen beigetragen.
Und was würde Karl Valentin zu all dem sagen? Er würde stellvertretend für die ganze Truppe wohl lauthals nach viel Publikum rufen. Freilich auf seine Weise. So nach dem Motto: »Sie sind auf mich nicht angewiesen, aber ich auf Sie!«
Der Spielplan
Die Premiere geht am Samstag, 7. Oktober um 17:00 Uhr über die Bühne. Weitere Vorstellungen finden am Freitag, 13. und am Samstag 14. Oktober sowie am Freitag, 20. und am Samstag 21. Oktober statt. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Einlass: je 90 Minuten vorher.
Das Ensemble
Florian Apold, Roswitha Apold, Eva Bucksch, Heidi Burg, Christian Gobmeier, Sandra Heigl, Franziska Past, Albert Schäfer, Anna‐Lena Seisenberger, Christiane Stemmer, Eva Stephan, Hilde Stockhorst, Judith Summer, Rainer Summer, Johannes Weber, Michaela Wüst und Jakob Zörr (in alphabetischer Auflistung)
Foto & Film: Fabian Mühlich, Souffleuse: Irene Vögl, Bühne: Jakob Zörr, Florian Apold, Licht & Ton: Fabian Baumann, Josef Feger und Benedikt Weinzierl, Spielleitung: Anna‐Lena Seisenberger und Florian Apold
Die Couplets
Judith Summer, Franziska Past, Anna‐Lena Seisenberger, Jakob Zörr und Roswitha Apold treten ganz nebenbei auch noch als »Sängerinnen« in Aktion. Die Titel: »Der Mord in der Eisdiele«, »Wenn ich einmal der Herrgott wär«, »Chinesisches Couplet«, »Die Lorelei« & »Blödsinn-Verse«
Das Schauspiel
Es schlüpfen beileibe nicht immer die gleichen in die Rollen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Im Ensemble wechselt man fleißig durch.
Die Regie
Anna‐Lena Seisenberger und Florian Apold teilen sich die Spielleitung bei der Inszenierung der »Valentinaden«. Sie wissen genau, worauf es ankommt: auf sauberes Spiel und pointierte Dialoge.
Erschienen im Langenbacher Kurier
Autor: Alexander Fischer

2023 Valentinaden – Ankündigung
Josef Feger Archiv, Erwachsenen
„Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische.“ – Gemäß dieses bekannten Zitats von Karl Valentin präsentiert Ihnen die Laienspielgruppe Langenbach dieses Jahr, zu Ehren des 75 jährigen Todestages des bekannten Münchner Komikers, eine Sammlung humoristischer Werke des bayrischen Urgesteins.
Premiere
07.10.2023, Einlass 15:30 Uhr, Vorstellungsbeginn 17:00 Uhr
Weitere Aufführungen:
13.10.2023, Einlass 18:00 Uhr, Vorstellungsbeginn 19:30 Uhr
14.10.2023, Einlass 18:00 Uhr, Vorstellungsbeginn 19:30 Uhr
20.10.2023, Einlass 18:00 Uhr, Vorstellungsbeginn 19:30 Uhr
21.10.2023, Einlass 18:00 Uhr, Vorstellungsbeginn 19:30 Uhr
Der Kartenverkauf erfolgt ab 16. August im Bürgersaal jeden Mittwoch von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Den Online-Kartenvorverkauf finden Sie auf www.laienspielgruppe-langenbach.de.
Eintritt: 12,00 €
Einlass ist 90 Minuten vor Spielbeginn
Essen und Getränke im Saal bis zu Beginn der Aufführungen
Nachmittagsvorstellung mit Kaffee und Kuchen.
Zur Person Karl Valentins:
Karl Valentin war ein Münchner durch und durch und ist bis heute eine Kultfigur, die nie in Vergessenheit geraten ist. Schon als Jugendlicher hatte er eine Leidenschaft für die Bühne und führte mit Freunden kleine Marionettentheater auf. Nach einigen Jahren als Volkssänger fand er ab 1908 großen Erfolg auf der Bühne des „Frankfurter Hofs“, wo er auch Liesl Karlstadt kennenlernte. Mit ihr arbeitete er 26 Jahre lang erfolgreich zusammen und schuf unvergessene Sketche auf der Bühne, mit einem scharfsinnigen Humor, der noch heute seinesgleichen sucht. Karl Valentin hatte zudem auch eine Karriere als Schauspieler in Kurzfilmen und besaß hierzu sein eigenes Filmstudio. Nach seinem Ableben am 09.02.1948 wurde sein großes Schaffen und sein Genie wiederentdeckt und Valentin wurde zur Inspiration für viele bekannte Künstler wie Loriot, Gerhard Polt und Helge Schneider. Vor allem seine Kombination aus Humor und Tiefsinnigkeit ist dabei bis heute für viele unübertroffen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Bürgersaal beim Alten Wirt in Langenbach! Ein humoristischer Abend zu Ehren Karl Valentins erwartet Sie!

2023 Entführung ins Märchenland – Nachbericht
Theaterküken entführen Publikum ins Märchenland.
Ein spannendes Abenteuer im Märchenland ist das Thema mit dem sich die Langenbacher Theaterküken dieses Jahr befassten. Während Ihres Abenteuers stießen die jüngsten Mimen der Laienspielgruppe dabei auf so manche Hexen, Feen und altbekannte Märchengesichter.
Sophie (Zoé Simon) liebt Märchen, doch ihre beiden Freundinnen Emilie (Anna Lena Vohburger) und Marie (Felicia Weinberger) können überhaupt nicht verstehen, was Sophie an Märchen so spannend findet. Beide möchten viel eher mit ihr ins Kino gehen, als bei ihr zu Hause zu sitzen und Märchen zu lesen. Doch Sophie liebt es in Opas altem Märchenbuch zu lesen, ist es doch die einzige Erinnerung an ihn, seit er eines Tages spurlos verschwunden ist. Doch als Sophies Buch plötzlich anfängt ominös zu flackern und die drei Freundinnen in sich hineinzieht, finden sich die Kinder unvermittelt inmitten derjenigen Märchenwelt wieder, über die Sophie gerade noch in ihrem Buch gelesen hatte. Und auf einmal sind die drei Freundinnen selbst die Hauptpersonen ihres eigenen aufregenden Märchenabenteuers.
So beginnt die Anfangsszene des diesjährigen Theaterstückes der Langenbacher Theaterküken, die »Entführung ins Märchenland« von Claudia Kumpfe. Mit viel Aufwand, Ehrgeiz und gewohnter Souveränität wurde durch Regisseurin Michaela Wüst in 3-monatiger Probenarbeit eine aufwändige Inszenierung mit einem insgesamt 15-köpfigen Schauspielensemble auf die Beine gestellt. Und während vergangenes Jahr mit »Sommermord« die Welt der Märchen kurzzeitig verlassen wurde, kehrten die Junglaienspieler dieses Jahr mit ihrem neuesten Stück umso eindrucksvoller wieder in die Welt der Märchen zurück.
Und mindestens ebenso eindrucksvoll wie die Aufführung des Theaterstückes, vollzieht sich auch die Ankunft der drei Kinder im Märchenland, die mit einem Blitzgewitter direkt vor den Füßen von Rotkäppchen (Marlena Reitmeyer) und Oma Röschen (Isabella Grandy) landen. Nachdem einige erste Verunsicherungen geklärt werden können, schlagen Rotkäppchen und Oma Röschen vor zusammen zu Oma Holle (Pascalina Grandy) zu gehen um ihr Kuchen, Obst und Blumen zu bringen und dort das weitere Vorgehen zu planen. Dort angekommen beschließt Rotkäppchen den drei Kindern erst einmal ein bisschen die Märchenwelt zu zeigen und näherzubringen. Doch während die drei Kinder zusammen mit Rotkäppchen unterwegs sind werden Oma Holle und Oma Röschen plötzlich von Hänsel (Noah Eder) und Gretel (Vanessa Bugner) entführt. Wieso die beiden so etwas tun, ist jedoch noch völlig unklar.
Als Rotkäppchen und den Kindern bei ihrer Rückkehr die Entführung bewusst wird, beschließen diese, bei den Feen und ihren hellseherischen Kräften nach Hilfe zu suchen. Doch gibt es dabei ein Problem – diese schlafen neuerdings immer ein, wenn sie in ihre Glaskugel sehen. Denn die Feen Liandra (Ksawery Joskowski), Calistra (Anna Bengler) und Elvyn (Jakob Seidenberger) sind, wie Sophie herausfindet, verflucht worden. Jedes Mal wenn man sie um Hilfe bittet, bekommt man von ihnen zwar die Antwort »Ah ja, das machen wir gerne« doch bleiben sie dann wie versteinert stehen oder schlafen ein, wenn sie in ihre Glaskugel sehen.
Da nur die Hexen des Märchenlandes derlei Macht besitzen, um die Feen verfluchen zu können, beschließen unsere Protagonisten dem Haus der Hexen einen Besuch abzustatten, um den Fluch, der auf den Feen liegt, zu brechen. Am Haus der drei Hexen Askantia (Raffaela Grandy), Abraxi (Alicia Cabassa Perez) und Antonio (Johannes Bengler) angekommen stellt sich dann auch heraus, wieso Hänsel und Gretel die beiden Omas entführt haben. Die Hexen haben Hänsel und Gretel versprochen, diese aus ihrer Gewalt zu entlassen, wenn sie die Menschenkinder entführen und zu ihnen bringen. Denn die Hexen benötigen die Menschenhaare der Kinder um ihre eigene Macht zu steigern. So waren es auch die Hexen, die mit ihrer Zauberei die Kinder, und davor sogar Sophies Opa (Leopold Eichinger) selbst, in die Märchenwelt gesogen haben. Doch da Sophies Opa kahl wurde, hatten die Hexen irgendwann nicht mehr genug Haare um ihre Macht noch weiter zu steigern. Nachdem es den Hexen zunächst gelingt die Kinder, Rotkäppchen und die Feen bei ihrer Ankunft gefangen zu nehmen, kann Oma Holle durch das zufällige Aufsagen des Fluchsatzes die Hexen dazu bringen unkontrolliert mit ihren Besen den Boden zu Fegen. Denn um die Feen verfluchen zu können, mussten die Hexen einen Preis zahlen. Für jeden Fluch der ausgesprochen wird, muss ein Gegenwert, ein Gegenfluch, auferlegt werden. So besagt es das Gesetz des Ausgleichs im Märchenland. Und so passiert es, dass zwar zum einen jedes Mal wenn die Feen um Hilfe gebeten werden diese einschlafen, wenn sie in ihre Glaskugel schauen, zum anderen aber die Hexen, wenn es ihnen befohlen wird mit ihren Besen zu fegen, diese wild und unkontrolliert anfangen damit zu fegen. Vor die Wahl gestellt, auf ewig fegen zu müssen oder den Fluch aufzuheben, entscheiden sich die Hexen widerwillig für letzteres und dazu den Fluch der auf ihnen und den Feen liegt aufzuheben.
Nachdem nun die Feen von ihrem Fluch befreit sind und wieder in ihre Glaskugel sehen können, können sie Sophies Opa in der Märchenwelt finden. Und zusammen verlassen schlussendlich Emilie, Marie, Sophie und ihr Großvater gemeinsam und glücklich die Märchenwelt und machen sich sicher auf den Weg nach Hause. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…
Eine besondere Erwähnung verdient dieses Jahr das sehr beeindruckende Bühnenbild. Extra für das Theaterstück wurde eine neue Bühnenkonstruktion angebracht, die es erlaubte schnell zwischen den vielen verschiedenen Bühnenbildern hin und her zu wechseln. Dadurch war, unter anderem am Anfang der Aufführung, beim Übergang der drei Mädchen von der Realität in die Märchenwelt, durch schnellen Bühnenbildwechsel, ein fließender Übergang von der einen in die andere Welt möglich. Ein besonderer Dank geht hierbei an Jan Simon und Jakob Zörr, die in unzähligen Arbeitsstunden den Aufbau und die Durchführung der Bühnenbilder überhaupt erst ermöglicht haben und an Laura Oberjatzas und Anna-Lena Seisenberger für das Kreieren eben jener Bühnenbilder.
Zudem sorgte, wie immer, das Technikteam um Josef Feger und Fabian Baumann für die jeweils passende Atmosphäre an den richtigen Stellen – für Blitz und Donner bei der Aufhebung des Fluches der Hexen und ominösen Nebelschwaden beim Übergang der Kinder ins Märchenland.
Auch bedankt sich der Theaterverein bei allen weiteren Mithelfenden hinter der Bühne, die in harter und ausdauernder Arbeit das Theaterstück zu einem großen Erfolg haben werden lassen.
Und zu guter Letzt ein großes Lob an alle Jungschauspieler, welche in den 3 Monaten Probe für das Theaterstück durchgehend großen Ehrgeiz und Spielfreude zeigten, sodass zum Premierentag der Wunsch an das Publikum »Lasst euch verzaubern« durch die Küken eindrucksvoll erfüllt werden konnte. Das Langenbacher Publikum dankte es den Laienspielern mit ausverkauften Reihen an allen Aufführungstagen. Vielen Dank dafür!

2023 Entführung ins Märchenland – Ankündigung
Ein neues Jahr – ein neues Theaterstück. Die Theaterküken freuen sich darauf Ihnen dieses Jahr, unter Leitung von Michaela Wüst, das Theaterstück »Entführung ins Märchenland« von Claudia Kumpfe präsentieren zu können.
Kurzinhalt
Sophie liebt Märchen. Und ganz besonders liebt sie, in Opas altem Märchenbuch zu lesen – ist es doch die einzige Erinnerung an ihn, seit er eines Tages spurlos verschwand.
Doch plötzlich beginnt das Märchenbuch zu flackern und zieht Sophie mitsamt ihrer Schwestern Emilie und Marie in die Märchenwelt hinein.
Wer dort schon auf die Mädchen wartet, sind niemand anderes als die dunklen Mächte des Märchenlandes, die drei Hexen Askantia, Antonio und Abraxi.
Aber was wollen sie von den Mädchen? Und warum werden auch noch Rotkäppchens Oma und Oma Holle entführt?
Gemeinsam mit Rotkäppchen kommen die beiden Mädchen nach und nach dem gefährlichen Geheimnis auf die Spur.
Spieldaten | Weitere Informationen |
|
Beginn: 16:00 Uhr (Spieldauer ca. 60 Min. / Pause 20 Min.) |
|
Einlass: Ab 15:30 Uhr |
|
Eintritt: 6 € (Freie Platzwahl, Reihen 1-5 für Kinder reserviert) |
|
Ort: Bürgersaal im Alten Wirt Langenbach |
Der Kartenvorverkauf beginnt am 09. Februar 2023
und ab dem 09. Februar jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und an den Samstagen 04. März und 11. März jeweils von 12:00 bis 15:00 Uhr im Bürgersaal Langenbach
Die Laienspielgruppe freut sich schon auf Ihren Besuch! Eine aufregende Abenteuerreise erwartet Sie!

Rückschau und Ausblick der Laienspielgruppe
Rainer Summer Allgemein, Archiv
Im November konnten wir nach längerer Vorbereitung allen Theaterbegeisterten endlich wieder ein neues Theaterstück, »Gleisgeisterei« (siehe Nachbericht) unter der Regie von Jakob Zörr, präsentieren. Bei 6 Aufführungen an 2 Wochenenden besuchten uns dabei knapp 600 Zuschauende. Wir möchten uns bei allen Zuschauer:innen für deren regen Besuch bedanken!
Nach der Aufführung ist vor der Aufführung und so freuen wir uns schon jetzt auf die kommende Theatersaison. Bereits im März 2023 präsentieren unsere Theaterküken, unter der Leitung von Michaela Wüst, ein neues Theaterstück mit den voraussichtlichen Aufführungsterminen am 18., 19., 25., und 26. März.
Unsere 1. Vorsitzende, Gisela Bernbeck, bekam im November vom Bezirksvorsitzenden des Verbands Bayerischer Amateurtheater e.V., Sepp Käser, die Ehrenurkunde zu unserem 35-jährigen Vereinsjubiläum überreicht. Schmunzelnd erwähnte er dabei, dass es eigentlich bereits 37 Jahre des Vereinsbestehens sind, da aufgrund der Corona-Pandemie eine Übergabe im Jahr 2020 leider nicht möglich war. Sepp Käser lobte die Laienspielgruppe Langenbach für deren Zusammenhalt, auch in den schweren Zeiten der Pandemie. Viele Theatervereine sind in diesen Zeiten zerfallen und umso glücklicher stimme ihn die positive Energie, die die Laienspielgruppe Langenbach ausstrahlt.
Wir wünschen unseren Mitgliedern, allen Theaterfreundinnen und -freunden und allen Personen, die gerne nach Langenbach ins Theater kommen, ein frohes und schönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und ein gesundes und fröhliches Jahr 2023!